Die Deutsche Betriebsrenten Holding (DBR) hat Anja Nieberding in die Geschäftsführung berufen. In dieser Rolle soll sie den weiteren Ausbau des Geschäfts und die strategische Entwicklung der DBR maßgeblich mitgestalten. Nieberding folgt auf Thomas Bloch, der nach sechs Jahren bei der DBR entschieden hat, sich neuen Projekten zu widmen.
Mehr als 25 Jahre Erfahrung
Anja Nieberding kommt von Goldman Sachs, wo sie zuletzt als Managing Director für Alternative Portfolio Solutions in EMEA verantwortlich war. Zuvor war sie Country Head Germany von NN Investment Partners und Mitglied des deutschen Managements von Vontobel Asset Management. Anja Nieberding hat mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Finanzindustrie und ist Diplom-Mathematikerin.
Dirk Popielas, Geschäftsführer und Mitgründer der DBR, sagt: „Mit Anja Nieberding gewinnen wir eine Branchenexpertin und Führungspersönlichkeit, die für innovative und werthaltige Lösungen steht. Mit ihrer Verpflichtung unterstreichen wir unser Bestreben, das Angebot im Pension De-Risking weiter auszubauen.“
„Als führender Anbieter für Pension Buy-outs in Deutschland zeichnet sich die DBR durch ein tiefes Verständnis für komplexe Fragestellungen, einen hohen Anspruch an Verlässlichkeit und eine starke Werteorientierung aus“, so Nieberding. „Ich freue mich sehr auf die Arbeit in diesem erstklassigen Team in einem sehr dynamischen Markt und bin zuversichtlich, dass ich mit meiner Erfahrung dazu beitragen kann, das Geschäft der DBR weiter auszubauen.“
2026 steigende Anzahl von Pension Buy-outs in Deutschland erwartet
Pension Buy-outs bieten Unternehmen eine bisher einmalige Möglichkeit, alte leistungs-bezogene Pensionsverpflichtungen und damit verbundene Risiken und Aufwand vollständig und endgültig abzugeben. Dafür werden die Verpflichtungen zunächst an eine sogenannte Rentnergesellschaft übertragen und vollständig ausfinanziert. Unternehmen wie die DBR übernehmen diese und sichern die künftigen Pensionszahlungen zusätzlich ab.
2025 hatte die DBR auf diesem Wege die Pensionsverpflichtungen zweier ehemaliger Credit-Suisse-Gesellschaften von der UBS übernommen. Die Transaktion war eine der größten bisherigen Pensionsausgliederungen in Deutschland.
Dirk Popielas ergänzt: „Wir haben 2025 einige große Transaktionen im Markt gesehen und erwarten, dass nach diesen erfolgreichen Beispielen nun mehr und mehr Unternehmen den Weg eines Pension Buy-outs wählen werden. Mit Blick auf das Beispiel der angelsächsischen Märkte, in denen Pension Buy-outs bereits seit langem sehr verbreitet sind, denken wir, dass etwa 20 Prozent der rund 600 Milliarden Euro Altverpflichtungen, die in den Bilanzen deutscher Unternehmen schlummern, nach und nach abgegeben werden dürften.“
Deutsche Betriebsrenten Holding holt Anja Nieberding in die Geschäftsführung
Anja Nieberding
