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Franklin Templeton bündelt sein Angebot für Alternative Credit unter der Marke BSP

Benefit Street Partners und Alcentra gehen in einer einzigen, neu gestalteten Marke BSP auf.

Die US-amerikanischen und europäischen Alternative-Credit-Geschäfte von Franklin Templeton, Benefit Street Partners und Alcentra, wurden nun unter der aktualisierten Marke Benefit Street Partners (BSP) zusammengeführt.

Dieser Schritt, Franklin Templeton, sei der letzte Schritt in der Integration von BSP und Alcentra – zwei alternativen Kreditunternehmen, die Franklin Templeton 2019 bzw. 2022 übernommen hat. Sie spiegle die steigende Nachfrage der Anleger nach einer spezialisierten globalen Kreditplattform mit Fachwissen über das gesamte Spektrum dieser Anlageklasse wider. Mit der Markenvereinheitlichung gehen ein neues Logo und eine neue Website-Domain einher. Ab dieser Woche werden die Fonds der Marke Alcentra den Namen BSP tragen. Insgesamt ist die alternative Kreditplattform von Franklin Templeton – zu der auch der Direct-Lending-Anbieter Apera gehört – auf dem Weg, im Jahr 2026 ein verwaltetes Vermögen von über 100 Mrd. US-Dollar zu erreichen.

Laut einer ebenfalls heute von BSP veröffentlichten neuen Studie, für die 135 globale institutionelle Anleger mit einem Gesamtvermögen von 8 Billionen GBP befragt wurden, beabsichtigen rund 93% der globalen institutionellen Anleger, ihr Engagement in alternativen Krediten im Jahr 2026 entweder beizubehalten (42%) oder zu erhöhen (51%). Die Hauptmotivation dafür ist das Streben nach einer größeren Diversifizierung (85%) und das Potenzial für höhere Gesamtrenditen bei alternativen Anlagen als bei traditionellen festverzinslichen Wertpapieren (81%). Da Investoren ihre Allokationen in alternative Kredite ausbauen und diversifizieren, betrachten 81% eine spezialisierte Anlageklasse als Schlüssel für eine starke Performance.

In den nächsten 12 Monaten beabsichtigen 47% der Befragten, ihr Engagement in Infrastrukturkrediten zu erhöhen, was diese Strategie zur beliebtesten macht, gefolgt von Direktkrediten (39%), assetbasierten Krediten (35%), Sondersituationen und notleidenden Krediten (30%), gewerblichen Immobilienkrediten (28%) und CLOs (16%). Außerdem ist eine deutliche Umschichtung von Vermögenswerten nach Europa unter europäischen Anlegern zu beobachten, wobei die Mehrheit in den letzten 12 Monaten das Engagement in ihrer Heimatregion in ihren Portfolios erhöht hat.

Um dieser starken und vielfältigen Nachfrage gerecht zu werden, strebt BSP in den nächsten fünf Jahren eine Mischung aus organischem und anorganischem Wachstum an, mit der Möglichkeit weiterer Akquisitionen, wenn attraktive Gelegenheiten das bestehende Angebot ergänzen. Dazu gehören die Expansion in neue Märkte in Asien und im Nahen Osten sowie in angrenzende Bereiche innerhalb der gesamten alternativen Kreditlandschaft.

David Manlowe, CEO von Benefit Street Partners, sagt: „BSP und Alcentra sind sich ergänzende Pioniere im Bereich alternativer Kredite und können auf eine lange Erfolgsgeschichte bei der Unterstützung von Anlegern über mehrere Marktzyklen hinweg zurückblicken. Daher ist diese Zusammenführung unter einer einheitlichen Marke ein logischer nächster Schritt für unsere gemeinsame globale Plattform, die in den letzten Jahren zunehmend integriert wurde und bereits über erstklassige Forschungs-, Vertriebs- sowie Betriebsteams und -infrastrukturen verfügt.“

„Entscheidend ist, dass wir mit diesem Schritt optimal positioniert sind, um den sich wandelnden alternativen Kreditbedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden, einschließlich des Engagements in neuen Anlageklassen und Regionen weltweit. Dabei nutzen wir unsere globale Plattform und unsere institutionellen Fähigkeiten, um die Ambitionen unserer Anleger in vollem Umfang zu unterstützen.“

Während Franklin Templeton seine expandierende Plattform für alternative Kredite integriert, ist das Unternehmen weiterhin bestrebt, seinen Anlegern innerhalb dieser globalen Plattform klar differenzierte Anlagemöglichkeiten anzubieten, insbesondere in bestimmten lokalen Märkten und in Bereichen mit spezifischen Schwerpunkten. Dies wurde durch die kürzliche Übernahme von Apera Asset Management, die sich auf Direct Lending im unteren Mittelstand in ganz Europa konzentrieren, im Oktober 2025 unter Beweis gestellt. Mit Apera, das nun Teil von BSP ist, ist die gesamte Plattform heute für ein verwaltetes Vermögen (AuM) von 78 Mrd. US-Dollar im Bereich Unternehmenskreditstrategien und 14 Mrd. US-Dollar im Bereich Strategien für gewerbliche Immobilienkredite verantwortlich.