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Whitepaper Green Real Estate Hybrid Twin™: Vom Reporting zur Steuerbarkeit von Value-Add-Portfolios

Dekarbonisierung, volatile Betriebskosten, unsichere CAPEX-Pfade und steigender Leerstand setzen Value-Add- und Opportunity-Strategien zunehmend unter Druck. Gleichzeitig steuern viele Investoren ihre Bestände noch immer auf Basis statischer Planwerte und fragmentierter Daten. Die Folge: ein struktureller Performance Gap, der Business-Pläne verzerrt, Risiken verzögert sichtbar macht und die Exit-Fähigkeit beeinträchtigt.

Dipl.-Ing. Architekt Wolfram Spehr

Der Green Real Estate Hybrid Twin™ vom Forscherteam Dipl.-Ing. Architekt Wolfram Spehr und Prof. emeritus, Dr. Dr.-Ing. Dr. h. c. Jivka Ovtcharova adressiert genau dieses Defizit. Statt reinem Reporting entsteht ein dynamisches, objektbezogenes Steuerungsmodell, das reale Betriebsdaten mit physikalisch-technischen Modellen kombiniert und kontinuierlich kalibriert. Damit werden Maßnahmen nicht nur simuliert, sondern in ihrer Wirkung mess- und verifizierbar – mit klarem Fokus auf einen belastbaren ROI-Horizont von drei bis fünf Jahren.

Für institutionelle Anleger ist insbesondere die Übertragbarkeit in den Investmentprozess relevant: Der Ansatz ermöglicht eine präzisere CAPEX-Priorisierung, beschleunigt die Hebung von Operational Alpha ohne bauliche Eingriffe und verbessert die Steuerung von Leerstand sowie Repositionierungsmaßnahmen. Gleichzeitig werden Stranding-Risiken früher erkannt und wirtschaftlich priorisiert.

Ein zentraler Hebel liegt in der Integration von Property und Facility Management in ein gemeinsames, datenbasiertes Steuerungsmodell. Informationsverluste und Zielkonflikte an dieser Schnittstelle – häufig unterschätzte Renditekiller – lassen sich so systematisch reduzieren.

Besonders im Fondsumfeld entscheidend: Der Hybrid Twin ist revisionsfähig. Ein durchgängiger Audit Trail – von der Datenherkunft über Modellannahmen bis zur Maßnahmenwirkung – schafft die notwendige Transparenz für Investment Committees, interne Kontrolle und externe Prüfung.

Das Ergebnis ist ein Paradigmenwechsel: weg vom rückblickenden Monatsreporting hin zu einer nahezu Echtzeit-fähigen, objektbezogenen Portfoliosteuerung. Für Investoren eröffnet sich damit die Möglichkeit, Performancepotenziale schneller zu identifizieren, Risiken proaktiv zu managen und Investitionsentscheidungen datenbasiert zu verifizieren.

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