Foundation | Welcome

Menu


Software AG – Stiftung investiert über KGAL in deutschen Windpark

Die KGAL hat für ein Individualmandat der Software AG – Stiftung den Windpark Teschendorf in Niedersachsen erworben. Mit der Transaktion erweitert die Stiftung ihr Engagement im Bereich erneuerbarer Energien und setzt ihre langfristig ausgerichtete Infrastrukturstrategie fort.

Windpark Teschendorf (Copyright: Energiequelle)

Der Windpark verfügt über eine installierte Leistung von 21 Megawatt und besteht aus fünf Windenergieanlagen des Typs Enercon E-138. Die Anlagen wurden im Herbst 2025 in Betrieb genommen und profitieren von einer auf 20 Jahre gesicherten Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023). Nach Angaben der KGAL liegt der gesicherte Vergütungssatz bei mehr als 70 Euro je Megawattstunde und damit deutlich über den jüngsten Ausschreibungsergebnissen.

Für die Software AG – Stiftung fügt sich die Akquisition in eine langfristige Buy-and-Hold-Strategie ein. Das Vermögen der Stiftung ist über verschiedene Anlageklassen diversifiziert und wird nach eigenen Angaben konsequent unter Berücksichtigung selbst definierter ESG-Kriterien investiert. Ein wachsender Teil des Portfolios entfällt dabei auf Infrastrukturinvestitionen im Bereich der Energiewende. Die KGAL begleitet die Stiftung als Investment- und Asset Manager im Segment Sustainable Infrastructure.

Core-Infrastruktur bleibt gefragt
Die Transaktion verdeutlicht den anhaltenden Trend institutioneller Investoren, verstärkt auf Infrastrukturinvestments mit langfristig kalkulierbaren Erträgen zu setzen. Insbesondere Wind- und Solarparks mit staatlich abgesicherten Vergütungsmodellen gelten für viele Stiftungen, Versicherungen und Pensionsinvestoren als attraktive Core-Anlagen, da sie stabile Cashflows mit vergleichsweise geringer Volatilität verbinden.

Gleichzeitig haben sich die Rahmenbedingungen für neue Projekte in den vergangenen Jahren verändert. Während höhere Zinsen die Finanzierungskosten steigen ließen, haben verbesserte Förderbedingungen und höhere Vergütungssätze die Attraktivität ausgewählter Windenergieprojekte wieder erhöht. Vor diesem Hintergrund gewinnen Bestandsanlagen mit langfristig gesicherten Einnahmen zunehmend an Bedeutung.

Für institutionelle Anleger bleibt nachhaltige Infrastruktur damit ein zentraler Baustein der strategischen Asset Allocation. Neben der Diversifikation gegenüber traditionellen Aktien- und Rentenanlagen bieten entsprechende Investments die Möglichkeit, langfristige Verpflichtungen mit planbaren Zahlungsströmen zu unterlegen und gleichzeitig von den strukturellen Investitionen in die Energiewende zu profitieren.