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Emerging Market Equity neu denken: Chancen jenseits von Konsens und Benchmark

IPE D.A.CH widmet seine neue Frühstücksseminarreihe aktiven Strategien für eine zunehmend differenzierte Emerging-Markets-Landschaft

Emerging Markets gelten seit jeher als eine Assetklasse, bei der Wachstumspotenzial mit erhöhten politischen, wirtschaftlichen und unternehmensspezifischen Risiken einhergeht. Doch gerade die Betrachtung der Schwellenländer als homogenen Anlageblock greift zunehmend zu kurz. Die Unterschiede zwischen Ländern, Regionen, Sektoren und einzelnen Unternehmen sind erheblich – und damit auch die Chancen für aktive Investoren.

Hinzu kommt eine Herausforderung, die institutionelle Anleger aus vielen Aktiensegmenten kennen: Marktkapitalisierungsgewichtete Indizes konzentrieren Kapital zwangsläufig auf die größten Unternehmen und Märkte. Wer sich ausschließlich an der Benchmark orientiert, partizipiert daher nicht automatisch an der gesamten Bandbreite der Anlagechancen.

Gerade bei Emerging Market Equities stellt sich deshalb die Frage, ob eine stärkere Differenzierung und aktive Titelselektion einen zusätzlichen Beitrag zur Portfolioallokation leisten können.

Unter dem Titel „Emerging Market Equity – Neue Dynamiken und Chancen jenseits des Index“ greift IPE D.A.CH diese Fragestellungen in seiner neuen Frühstücksseminarreihe auf. Gemeinsam mit State Street Investment Management, City of London Investment Management (CLIM) und EVLI werden drei unterschiedliche Perspektiven auf die Assetklasse vorgestellt.

Asien zwischen Emerging und Developed Markets
Den Auftakt macht State Street Investment Management mit dem Thema „Fundamental Value Investing in Asia: Opportunities Across Emerging and Developed Markets“.

Der Ansatz richtet den Blick bewusst über die klassische Trennung zwischen entwickelten und aufstrebenden asiatischen Märkten hinaus. Im Mittelpunkt steht die Frage, wo ein fundamentaler Value-Ansatz in der Region Anlagechancen identifizieren kann und welchen Mehrwert eine unternehmensbezogene Analyse gegenüber einer primär von Länder- oder Indexzugehörigkeiten geprägten Betrachtung bieten kann.

Damit wird zugleich eine grundsätzliche Frage für institutionelle Aktieninvestoren adressiert: Wie sinnvoll sind traditionelle regionale und marktbezogene Kategorien noch, wenn attraktive Unternehmen und Bewertungen über unterschiedliche asiatische Märkte verteilt sind?

Neue Dynamiken in den Emerging Markets
Eine zweite Perspektive liefern Justin Kariya, Head of Economic and Market Strategy, und Oliver Marschner, Head of Emerging Markets Equity, von City of London Investment Management (CLIM).

Unter dem Titel „Emerging Markets Active Alpha: Unlocking Opportunity Through Closed-End Funds“ beschäftigen sie sich mit den Veränderungen innerhalb der Assetklasse und den daraus resultierenden Investmentmöglichkeiten.

Dabei steht weniger ein pauschaler Blick auf „die Emerging Markets“ im Vordergrund als vielmehr die Frage, wie Investoren unterschiedliche Marktdynamiken erkennen und für die Portfoliokonstruktion nutzen können.

Jenseits des Crowded Trade
Den dritten Schwerpunkt setzt EVLI mit „Beyond the Crowded Trade: Finding Value in Emerging Markets That the Index Doesn’t Capture“.

Der Titel bringt eine zentrale Fragestellung der gesamten Seminarreihe auf den Punkt: Welche Anlagechancen bleiben außerhalb der großen Benchmark-Gewichte und stark frequentierten Positionierungen möglicherweise unbeachtet?

Gerade für aktive Investoren kann der Blick jenseits des Konsenses interessant sein. Gleichzeitig verlangt ein solcher Ansatz eine entsprechend tiefgehende fundamentale Analyse und eine bewusste Auseinandersetzung mit den Risiken, die mit weniger stark im Fokus stehenden Unternehmen und Märkten verbunden sind.

Drei Perspektiven auf eine zunehmend heterogene Assetklasse
Die drei Vorträge verbindet damit ein gemeinsamer Gedanke: Emerging Market Equity ist weniger denn je eine einheitliche Assetklasse.

Asien über traditionelle Marktklassifikationen hinweg zu betrachten, neue makroökonomische und marktstrukturelle Dynamiken zu identifizieren und gezielt nach Opportunitäten außerhalb der großen Indexpositionen zu suchen, sind unterschiedliche Ansätze – sie alle stellen jedoch die aktive Investmententscheidung in den Mittelpunkt.

Genau darüber möchte IPE D.A.CH im Rahmen der Frühstücksseminare mit den Referenten und institutionellen Investoren diskutieren: Wo entstehen derzeit interessante Chancen? Welche Risiken müssen berücksichtigt werden? Und welche Rolle kann eine aktiv gemanagte Emerging-Markets-Allokation im institutionellen Aktienportfolio übernehmen?

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 8.45 Uhr und enden nach den drei Fachvorträgen und der gemeinsamen Q&As gegen 11 Uhr.

Die Teilnahme ist für institutionelle Investoren kostenfrei.

Link: Weitere Informationen, Termine und Anmeldung