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DekaBank meldet für 2007 bislang bestes Konzernergebnis

Fondsvermögen steigt um rund 18 Mrd. Euro auf über 192 Mrd. Euro.

„Unser Geschäftsmodell greift“, kommentiert Franz S. Waas, Ph.D., Vorstandsvorsitzender der DekaBank, die Zahlen zum Geschäftsjahr 2007. „Die mit den Sparkassen im Jahre 2006 begonnene Kunden- und Marktoffensive ‚First Choice Deka’ zeigt, dass die Richtung stimmt. Wir sind weiter auf Erfolgskurs.“ So stieg das Jahresergebnis vor Steuern um 17,2% auf 523,8 Mio. Euro (VJ: 447,1 Mio. Euro). Beim Absatz von Wertpapier-Publikumsfonds erreichte der DekaBank-Konzern 2007 mit einem Marktanteil von über 50% nach BVI unter allen Fonds-Anbietern in Deutschland den ersten Platz. Insgesamt flossen netto 12,7 Mrd. Euro in die Wertpapier-Publikumsfonds. Im Vorjahr lag das vergleichbare Nettomittelaufkommen inklusive Dachfonds bei 3,5 Mrd. Euro. Das Fondsvermögen stieg 2007 insgesamt um 17,9 Mrd. Euro auf 192,2 Mrd. Euro.

Der DekaBank-Konzern baute seine Erträge im vergangenen Jahr insgesamt um 6,5 Prozent auf 1.213,6 Mio. Euro (1.139,5 Mio. Euro) aus. Mit 984,5 Mio. Euro (883,2 Mio. Euro) hat das Provisionsergebnis daran den größten Anteil. Auf das Zinsergebnis entfallen 203,0 Mio. Euro (255,8 Mio. Euro). Die durch die Finanzmarktkrise verursachten Marktverwerfungen führten im Bereich Liquid Credits zu einem negativen Bewertungsergebnis von -235,2 Mio. Euro. Ursache hierfür waren vor allem sinkende Marktpreise einiger sonst bonitätsmäßig einwandfreier Wertpapiere. Da die DekaBank auf Basis der IFRS-Bilanzierung mark-to-market bewertet, wirken sich Spreadausweitungen entsprechend aus. „Wir gehen für die Zukunft allerdings von wieder steigenden Marktpreisen aus, die sich dann entsprechend positiv auf unser Ergebnis auswirken werden“, erläutert Waas.

Für das Jahr 2008 sieht sich die DekaBank gut gerüstet. Bereits vor der Finanzmarktkrise wurde verstärkt Liquidität aufgebaut, indem das Portfolio gezielt umgeschichtet wurde. Die dadurch geschaffene Liquidität wird jetzt für Neuinvestitionen in erstklassige Adressen genutzt, um die Expertise als Asset Manager verstärkt auszubauen. „In der zweiten Jahreshälfte rechne ich mit einer nachhaltigen Kurserholung, so dass die Finanzmärkte dann wieder in stabiles Fahrwasser gelangen“, so Waas. Für das Fondsgeschäft der Sparkassen-Finanzgruppe erwartet Waas vor allem mit Blick auf die private und betriebliche Altersvorsorge weiteres Wachstum. „Hier können wir noch um 50 Prozent zulegen.“