Die Depotbanken verwahrten zum Jahresende 2025 insgesamt 3.095 Mrd. Euro für in Deutschland aufgelegte Fonds. Das sind über 6% mehr als zum Ende des Vorjahres (2.904 Mrd. Euro).
Die Statistik, die der deutsche Fondsverband BVI mit dem Praxisforum Depotbanken erstellt, umfasst 27 Verwahrstellen in Deutschland. 70% (2.154 Mrd. Euro) des verwahrten Vermögens entfallen dabei auf die fünf größten Anbieter.
BNP Paribas führt die Liste mit einem Vermögen von 732 Mrd. Euro an. Es folgen die State Street Bank mit 407 Mrd. Euro und die DZ Bank mit 381 Mrd. Euro.

24 Verwahrstellen sind im Geschäft mit offenen Wertpapierfonds mit einem Vermögen von 2.736 Mrd. Euro tätig.
Neun Depotbanken verwahrten ein Netto-Vermögen von 301 Mrd. Euro für offene Sachwertefonds.
Im Segment der geschlossenen Investmentfonds, die nach den Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs aufgelegt sind, betreuen 13 Verwahrstellen ein Netto-Vermögen von 58 Mrd. Euro.
Die Verwahrstellenstatistik umfasst Angaben zu in Deutschland aufgelegten offenen Wertpapierfonds und Sachwertefonds sowie geschlossenen Investmentfonds gemäß Kapitalanlagegesetzbuch, unabhängig von einer Mitgliedschaft im BVI.
BVI-Statistik sieht unveränderte Vermögenskonzentration bei Verwahrstellen für Fonds
