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Generali Asset Management stellt Führung neu auf – Fokus auf institutionelles Wachstum

Russell Büsst soll CEO werden, Filippo Casagrande übernimmt neu geschaffene Rolle des General Managers

Russell Büsst

Filippo Casagrande

Generali Asset Management richtet seine Führungsstruktur neu aus und stellt damit die Weichen für weiteres Wachstum im institutionellen Geschäft. Der Nominierungsausschuss hat Russell Büsst als künftigen Chief Executive Officer vorgeschlagen. Gleichzeitig soll Filippo Casagrande die neu geschaffene Position des General Managers übernehmen.

Die personellen Veränderungen stehen im Kontext einer strategischen Weiterentwicklung innerhalb der Generali-Investments-Plattform. Ziel ist es insbesondere, das Geschäft mit institutionellen Investoren und Pensionskunden außerhalb der Generali-Gruppe weiter auszubauen und die Organisation auf weiteres Wachstum auszurichten.

Der Wechsel an der Spitze erfolgt turnusgemäß: Die Ernennungen sollen mit dem Auslaufen des Mandats des bisherigen CEO Bruno Servant Ende April 2026 wirksam werden, vorbehaltlich der üblichen Gremienzustimmungen.

Mit Russell Büsst rückt ein erfahrener Investmentmanager an die Spitze, der aktuell als CEO und CIO für die europäischen Aktivitäten von Conning verantwortlich ist – einem auf Versicherungsinvestoren spezialisierten Asset Manager innerhalb der Generali-Gruppe. In dieser Funktion steuert er unter anderem die Investmentstrategie sowie das Portfoliomanagement. Seine Ernennung gilt als klarer Schritt, um die Position von Generali Asset Management im institutionellen Segment weiter zu stärken.

Parallel dazu wird mit Filippo Casagrande eine zusätzliche Führungsebene eingezogen. Als künftiger General Manager soll er die operative Steuerung und Weiterentwicklung des Geschäfts unterstützen. Casagrande ist seit vielen Jahren in verschiedenen Führungsrollen innerhalb der Generali-Investments-Gruppe tätig und verantwortet aktuell als Chief of Investments zentrale Bereiche der Kapitalanlage.

Die Doppelspitze spiegelt einen Trend wider, der im institutionellen Asset Management zunehmend zu beobachten ist: Mit wachsender Komplexität der Kapitalmärkte und steigenden Anforderungen seitens regulatorischer Rahmenbedingungen und Investoren rücken klar strukturierte Führungsmodelle stärker in den Fokus.

Für Generali Asset Management kommt die Neuausrichtung in einer Phase solider Geschäftsentwicklung. Nach Angaben des Unternehmens war 2025 von stabiler Investmentperformance und einer positiven Dynamik im institutionellen Geschäft geprägt. Insbesondere bei Mandaten institutioneller Kunden konnte ein neuer Höchststand erreicht werden.

Mit einem verwalteten Vermögen von rund 386 Mrd. Euro zählt Generali Asset Management zu den großen europäischen Anbietern und ist sowohl in liquiden als auch in illiquiden Anlageklassen aktiv. Die Kombination aus Versicherungsexpertise und institutioneller Kapitalanlage bildet dabei einen zentralen Wettbewerbsvorteil – insbesondere im Geschäft mit Pensionskassen und Versicherungen.

Fazit
Die geplanten Personalentscheidungen unterstreichen die strategische Bedeutung des institutionellen Geschäfts für Generali Asset Management. Mit einer verstärkten Führungsstruktur und klarem Fokus auf externe Kunden soll die Wachstumsdynamik in diesem Segment weiter ausgebaut werden.