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Aramea startet Aktienfonds mit Jan Viebig – KI und Fundamentalanalyse im Fokus

Die Aramea Asset Management AG baut ihr Angebot im Aktienbereich aus und setzt dabei auf prominente Unterstützung. Gemeinsam mit dem ehemaligen ODDO-BHF-Chefanlagestrategen Prof. Dr. Jan Viebig startet der Hamburger Asset Manager eine benchmarkunabhängige globale Aktienstrategie, die klassische Fundamentalanalyse mit datenbasierten Modellen und künstlicher Intelligenz verbindet.

Prof. Dr. Jan Viebig (Bildrechte: ODDO-BHF)

Der neue Fonds wird von Aramea gemeinsam mit der HANSAINVEST aufgelegt. Als Advisor fungiert die von Prof. Dr. Jan Viebig gegründete Investmentboutique JVInvest Partners. Ziel der Strategie ist es, internationale Aktienchancen benchmarkunabhängig zu identifizieren, Risiken aktiv zu steuern und Marktineffizienzen systematisch zu nutzen.

Die Kooperation kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele Investoren nach neuen Ansätzen im aktiven Aktienmanagement suchen. Die Dominanz weniger Technologieunternehmen, die zunehmende Bedeutung künstlicher Intelligenz für Investmentprozesse sowie die Diskussion um die Grenzen klassischer Benchmark-Konzepte sorgen in der Branche für einen tiefgreifenden Wandel. Asset Manager investieren daher verstärkt in datengetriebene Analyseverfahren und quantitative Werkzeuge, um zusätzliche Informationsvorteile zu generieren.

Prof. Dr. Jan Viebig zählt seit vielen Jahren zu den bekanntesten Kapitalmarktstrategen im deutschsprachigen Raum. Zuletzt war er als Global Co-Chief Investment Officer der ODDO BHF Gruppe tätig und verantwortete dort die globale Kapitalmarktstrategie. Zuvor hatte er verschiedene Führungspositionen im Asset Management und Research inne und ist regelmäßig als Kommentator zu makroökonomischen und strategischen Kapitalmarktthemen gefragt.

Seine Expertise soll nun in die Weiterentwicklung des Investmentprozesses einfließen. „Die Verbindung aus fundamentaler Unternehmensanalyse, diszipliniertem Risikomanagement und moderner Datenanalyse eröffnet neue Möglichkeiten für aktives Aktienmanagement“, erklärt Viebig. Gemeinsam mit Aramea wolle man daraus „eine eigenständige und zukunftsorientierte Fondsstrategie entwickeln“.

Auch Aramea sieht in der Verbindung von menschlicher Expertise und technologischer Unterstützung einen wichtigen Erfolgsfaktor. „Viele Anleger suchen heute mehr als klassische Benchmark-Produkte. Sie erwarten einen klaren Investmentprozess, aktives Risikomanagement und innovative Ansätze mit echtem Mehrwert. Genau dafür steht dieser Fonds“, sagt Markus Barth.

Für Aramea bedeutet die neue Strategie zugleich den weiteren Ausbau des eigenen Aktiengeschäfts. Das Unternehmen zählt mit rund 4,5 Mrd. Euro verwaltetem Vermögen zu den größten unabhängigen Asset Managern Deutschlands und ist bislang insbesondere für Fixed-Income- und Multi-Asset-Lösungen bekannt. Mit dem neuen Fonds setzt das Haus nun verstärkt auf die Verbindung von aktiver Aktienselektion, datengetriebenen Modellen und KI-gestützten Analyseverfahren.